Robusta Kaffee ׀ Coffea Canephora

Der Coffea Canephora wird vor allem in Vietnam, Indonesien, der Elfenbeinküste und Uganda angebaut.

Sein typischer, leicht muffiger, in erster Linie aber erdiger Geschmack sowie der höhere Koffeingehalt sind besonders in den osteuropäischen Ländern sowie in Frankreich und Spanien sehr beliebt, denn hier wird der herbere Geschmack sehr geschätzt. Auch für die Crema des italienischen Espresso ist diese Kaffeesorte hervorragend geeignet weil diese von der Frucht unterstützt wird. Deshalb findet sie sehr häufig in Espressomischungen Anwendung.

Auch für löslichen Kaffee wird der Coffea Canephora sehr häufig und gern verwendet. Die roten Früchte werden in der Regel im Gegensatz zum Arabica trocken aufbereitet. Das bedeutet, dass die kompletten Früchte zunächst von der Sonne getrocknet werden. Danach kommen sie in Schälmaschinen und die Bohnen werden von den Früchten getrennt. Insgesamt ist die Pflanze des Robusta Kaffee wesentlich unempfindlicher gegenüber Hitze, Feuchtigkeit und auch Pflanzenkrankheiten. Sie ist deshalb und weil sie in Monokultur angebaut werden kann sehr gut für die Massenproduktion geeignet und das trotz ihrer Kälteempfindlichkeit. Aus diesem Grund wird sie überwiegend im Flachland in maximal 1000 Höhenmetern angebaut, so dass eine automatisierte Ernte möglich ist. Der Baum trägt auf die Fläche gerechnet weitaus mehr Früchte als der Arabica-Baum. Außerdem reifen seine eierförmigen Früchte, die Kaffeekirsche, schneller. Sowohl der Gehalt an Chlorogensäure als auch der Koffeingehalt sind doppelt so hoch wie bei den Bohnen des Arabica Baums. Auch deshalb eignet sich dieser Kaffee besonders gut für die Zubereitung von griechischem Mokka und italienischem Espresso.

Der Robusta Kaffee Baum wird in den Plantagen klein gehalten. So kommen die Pflücker besser an die Früchte. Die Blätter des Baumes sind bei einer Länge von bis zu vierzig Zentimetern lanzenförmig oder eiförmig. Außerdem gibt es kleine dreieckige Nebenblätter.